Winterolympiade

Das Teamskispringen der Herren bei der Olympiade 2022

Skispringen an sich ist bereits eine der aufregendsten Sportarten, die bei der Winterolympiade in Beijing 2022 auf dem Programm stehen. Als Teamsport gewinnt dieses Ereignis nochmal ein weiteres Spannungselement. Hier stehen nämlich nicht die gleichen Favoriten ganz oben auf der Liste wie bei den Turnieren im Einzel. Wir beleuchten die Unterschiede.

Die Sieger – Österreich zeigt die beste Leistung

Obwohl Österreich in diesem Jahr nicht der Topfavorit war, konnte die Alpennation ihre Stärken ausspielen. Das wurde mit einer Goldmedaille belohnt. Stefan Kraft bildete den Auftakt und erzielte in zwei Sprüngen jeweils 127,5 und 121,5 Meter. Danach trat Daniel Huber auf die Schanze und konnte mit 130,5 und 129,5 Metern kräftig nachlegen.

Der 23-jährige Jan Hörl legte dann den Grundstein für einen österreichischen Sieg. Mit 133,0 und 137,5 Metern erzielte er 250,7 Punkte für das Team aus den Alpen. Den Abschluss bildete Manuel Fettner. Der Veteran aus Innsbruck zeigte mit zwei beachtlichen Sprüngen von jeweils 128,0 Metern, was noch in ihm steckt.

  • Österreich konnte sich im Turnierverlauf steigern
  • Das Team zeigte sich entgegen den Quoten von seiner stärksten Seite

Platz 2 und 3 waren heiß umkämpft

Auf dem Treppchen oben fanden sich neben Österreich außerdem Slowenien und Deutschland. Diese Länder sind für Wintersport bekannt. Daher überrascht es nicht, dass sie auch bei dieser Olympiade mehr als erfolgreich abschnitten. Das wird sich auf jeden Fall auch auf die Quoten für die kommenden Wettbewerbe dieser Teams auswirken.

Der Topfavorit erlangte nur Silber

Slowenien galt eigentlich als Topfavorit im Teamspringen der Herren auf der langen Schanze. Lovo Kros zeigte auch gleich mit 130,0 und 120,0 Metern, warum die Quoten für sein Team standen. Cene Prevc legte mit 119,3 und 126,3 Metern stark nach. Danach flachte die Leistung leider etwas ab, sodass es dieses Jahr nur für die Silbermedaille reichte.

Deutschland zeigt Nerven und den besten Sprung des Turniers

Die Bundesrepublik ging nicht unbedingt als ein potenzieller Gewinner ins Rennen. Umso mehr freuten sich die Zuschauer über einen starken Einstand von Constantin Schmid mit 126,5 und 122,0 Metern. Stefan Leyhe legte mit 127,5 und 129,0 Metern noch einen drauf. Danach zeigte Markus Eisenbichler mit 136,0 und 139,5 Metern die stärkste Leistung des Turniers. Leider war dennoch „nur“ die Bronzemedaille möglich.

Norwegen landet nicht auf dem Treppchen

Die Norweger waren als Gesamtsieger der Olympiade ein heißer Kandidat bei diesem Wettbewerb. Trotz einer respektablen Gesamtleistung von 922,1 Punkten reichte es dieses Mal nur für den vierten Platz. Alle Springer hatten eine relativ instabile Leistung und die beiden Sprünge lagen durch die Bank weit auseinander. Das Team wird sich aber bestimmt schnell erholen.

Japan war trotz des Gold- und Silbermedaillengewinners Ryoyu Kobayashi kein haushoher Favorit. Der 25-Jährige konnte zwar die normale Schanze und die lange Schanze im Einzel für sich entscheiden. Dennoch rettete seine starke Leistung mit 134,0 und 132,5 Metern das Team nicht. Gemeinsam mit seinem Bruder Junshiro wird er aber bestimmt bald wieder auf der Schanze stehen.

  • Norwegen steht trotz Favoritenrolle nicht auf dem Treppchen
  • Ryoyu Kobayashi kann Japan trotz starker Einzelleistung nicht zum Sieg führen

Dieser Wettbewerb zeigt erneut, dass man sich bei Sportwetten nicht nur auf die Quoten verlassen sollte. Gute Kenntnis der Begebenheiten und der Teilnehmer ist mindestens genauso wichtig. Hier sieht man auch, dass Einzel- und Teamleistung nicht identisch sind. Gerade beim Skispringen hat jeder Springer nur zwei Chancen auf eine gute Leistung. Daher zählt hier jeder Zentimeter.

Der Turnierverlauf und die Zukunft

Für Österreich bedeutet der Sieg die dritte Goldmedaille nach 2006 und 2010. In den letzten Jahren zeigt das Team eine Konsistenz, die sich auch in die Zukunft übertragen wird. Norwegen konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Die Titelverteidiger zeigen, dass jedes Turnier separat betrachtet werden muss. Die Skandinavier werden hart an ihrer zweiten Goldmedaille arbeiten.

Slowenien und Deutschland liefern wie immer starke Leistungen ab. Für die Bundesrepublik wäre eine Goldmedaille bereits die vierte nach 1994, 2002 und 2014. Der grobe Zehnjahresrhytmus konnte also leider nicht eingehalten werden. Beide Teams werden aber weiter an ihrer Technik und Strategie arbeiten. Und im Jahr 2026 sind die Karten neu gemischt.

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